Mosaikfliesen verlegen

Mosaikfliesen verlegen in Graz – mit INSTATEC

Mosaikfliesen sind modern, elegant und bieten eine Vielzahl an unterschiedlichen Gestaltungsmöglichkeiten. Im Vergleich zu den normalen Fliesen sind sie zusätzlich leicht zu verlegen. In diesem Ratgeber wird Schritt für Schritt genau erklärt, wie man in den eigenen vier Wänden die Mosaikfliesen verlegen kann, um in Zukunft auch endlich die Möglichkeit zu haben, die Wände durch ein eigenes Mosaik aufzuwerten und zu etwas ganz Besonderem zu machen.

Wie können Mosaikfliesen einfach verlegt werden?

Die meisten Anbieter haben sogenannte Mosaikmatten, welche sehr praktisch und zudem einfach zu verlegen sind. Dabei ist es natürlich sehr wichtig, in erster Linie den Untergrund auf die kommende Arbeit vorzubereiten und die jeweiligen Bereiche vorzuzeichnen und auszumessen. Anschließend werden die Mosaikfliesen verlegt und verfugt. Wenn Sie die Arbeiten von einem Profi erledigt haben möchten, finden Sie hier weitere Infos: Fliesenleger Graz

Ob das Badezimmer oder die Küche, teile im Wohnzimmer oder im Flur, durch die vielen individuellen Möglichkeiten lassen sich atemberaubende Wandkunstwerke und echte Highlights erschaffen. Auch Farben und Formen unterscheiden sich dabei, um das Angebot und die Vielfalt noch weiter auszudehnen.

Was an Werkzeug benötigt?

Benötigt werden nun folgende Dinge:

  • Cuttermesser
  • Eimer
  • Fliesenkleber
  • Fliesenschere
  • Fugengummi
  • Glättkelle
  • Haftgrund
  • Kreppband
  • Mörtel
  • Mosaikfliesen
  • Putzkelle
  • Reibebrett
  • Schwamm
  • Senklot
  • Silikon
  • Wasser
  • Wasserwaage
  • Zollstock

Schritt für Schritt die Mosaikfliesen verlegen

Schritt 1: Den Untergrund sorgfältig vorbereiten

Das passiert in diesem Schritt:

  • Das Entfernen von allen Unebenheiten
  • Das Grundieren vom Untergrund

So geht man vor:

Um Mosaikfliesen sorgfältig und genau verlegen zu können, ist es wichtig, dass der Untergrund eben, sauber und trocken ist. Aus diesem Grund werden hier im ersten Schritt lockere Teile komplett entfernt und eventuelle Unebenheiten entweder abgeschliffen oder aber durch das Verspachteln wieder angeglichen. Dazu wird eine Glättkelle als Werkzeug benötigt. Des Weiteren muss der Untergrund gereinigt werden.

Saugfähige Untergründe, wie zum Beispiel Zement oder Gipskarton, müssen mit Haftgrund grundiert werden. Handelt es sich um eine Nasszelle, so wird dazu geraten, dass die Grundierung mit einer wasserfesten Sperrschicht durchgeführt wird. Des Weiteren sind auch flexible Wasser- und Feuchtigkeitssperren zu empfehlen.

Dabei kann man entweder nach der Grundierung eine Sperrschicht auftragen oder aber diese dem Fliesenkleber beimischen. Wichtig ist es jedoch, sich dabei für einen Hersteller zu entscheiden, um sicher zu gehen, dass die Produkte aufeinander abgestimmt sind. Des Weiteren ist es wichtig, sich nach den Herstellerregeln zu richten und entsprechend den Mischverhältnissen und Verarbeitungshinweisen zu arbeiten.

Schritt 2: Das Anzeichnen an der Wand

Das passiert in diesem Schritt:

  • Der Fliesenspiegel wird festgelegt
  • Farben und Muster definieren

So geht man vor:

Es ist wichtig zu wissen, in welcher Höhe die Mosaikfliesen angebracht werden sollen. Sobald diese bis zur Decke reichen müssen, arbeitet man mit einem Lot in der Mitte von der Wand. Dabei wird die Mosaikmatte nun an dem Lot bzw. an der Mittelachse angelegt. Möchte man die Mosaikmatte allerdings nur bis zu einer bestimmten Höhe haben, so wird mit einer Wasserwaage gearbeitet. Der Fliesenspiegel lässt sich nun problemlos mit etwas Kreppband markieren.

Ratsam ist es nun, vor dem Verlegen eventuelle Farbmuster festzulegen. Dabei kann ein Fliesenplan besonders hilfreich sein und bei dem Vorhaben auf jeden Fall Vorteile bieten.

Schritt 3: Das Anmischen und Auftragen vom Fliesenkleber

Das passiert in diesem Schritt:

  • Der Fliesenkleber wird angerührt
  • Der Fliesenkleber wird aufgetragen
  • Das Klebebrett wird strukturiert

So geht man vor:

Als Erstes wird nun der Fliesenkleber angerührt, wobei es wichtig ist, hier genau nach den Angaben des Herstellers vorzugehen. Des Weiteren sollte bei der Menge darauf geachtet werden, dass leider zahlreiche Klebersorten sehr schnell trocknen und somit nicht mehr verwendet werden können. Der Fliesenkleber muss also direkt nach dem Anmischen auch verarbeitet werden.

Mit einer kleinen Putzkelle lassen sich nun kleine Mengen des Klebers auf eine größere Glättkelle auftragen. Anschließend wird der Fliesenkleber nach dem Dünnbettverfahren auf der Wand aufgetragen, wobei die Schicht ca. 5 mm dick sein sollte.

Nun wird das Klebedünnbett strukturiert. Dabei werden mit einem Zahnspachtel, welcher eine Zahnungsgröße von drei bis sechs aufweisen sollte, mehrere senkrechte und waagerechte Linien in den Kleber gezogen.

Ratsam ist es übrigens, vor allem bei den Glasmosaiken einen weißen Kleber auszuwählen oder einen Dispersionskleber zu nutzen. Diese scheinen nicht durch und beeinflussen somit nicht das Gesamtbild.

Schritt 4: Das Verlegen von den Mosaikfliesen

Das passiert in diesem Schritt:

  • Die Mosaikmatten werden in das Klebebett gedrückt und angepresst
  • Die Ausrichtung von den Mosaikfliesen gründlich kontrollieren
  • Eventuell Fliesenkleber entfernen

So geht man vor:

Die Mosaikfliesenplatte wird nun in das Klebebett gedrückt. Zusätzlich sollten die Matten nun mit einem Reibebrett oder einer Abziehplatte festgepresst werden. Dabei sollte das Brett im idealen Fall ungefähr so groß wie eine einzelne Fliesenmatte sein. So kann man sicher gehen, dass die Mosaikfliesen auch gleichmäßig festgepresst werden.

Bei diesem Schritt muss allerdings immer auch die Ausrichtung der Fliesen im Auge behalten werden. Diese sollte nun regelmäßig nach jeder Matte kontrolliert werden, was sowohl mit einer Schnur oder dem Lot und der Wasserwaage möglich ist. So ist eine Nachbesserung immer nur solange möglich, wie der Kleber es noch zulässt. Ist dieser erst einmal getrocknet, sind die Fliesen fest.

Natürlich kann es auch immer mal vorkommen, dass der Kleber zwischen den Matten hervorquillt. In diesem Fall sollte der Fliesenkleber direkt entfernt werden. Hierbei erleichtert ein Fugenkratzer die Arbeit im Übrigen enorm.

Schritt 5: Auch Hindernisse müssen überwunden werden

Das passiert in diesem Schritt:

  • Die Position der jeweiligen Hindernisse wird abgemessen
  • Die Hindernisposition wird auf der Rückseite der Mosaikmatte angezeichnet.
  • Entsprechender Überschuss wird nun einfach abgetrennt

So geht man vor:

Je nach Raum kann es selbstverständlich auch unterschiedliche Hindernisse bzw. Barrieren geben, welche überwunden werden müssen. Dazu gehören unter anderem Rohre oder Sanitäreinrichtungen. Damit auch diese schön verziert werden können, müssen sie genau ausgemessen werden. Anschließend lassen sich die Maße problemlos auf der Rückseite der Matte anzeichnen und mit einem geeigneten Schneidwerkzeug, wie zum Beispiel einem Cuttermesser, abschneiden. Anschließend wird der Zuschnitt nun zur Probe angehalten, um zu sehen, ob es wirklich passt. Dann wird der Bereich mit Fliesenkleber bestrichen und die jeweilige Matte kann ebenso angedrückt werden.

Die Mosaikfliesenmatten lassen sich in der Regel problemlos über Absätze und Kanten setzen. Alternativ längen Nutzer die Matte ab, um sie dann auf Stoß anzubringen. Dabei kann eine Fliesenschiene diesen Schritt deutlich erleichtern und für einen sauberen Abschluss sorgen. In diesem Schritt werden die Fliesenkantenprofile in der Regel zeitgleich mit der Fliese auf dem Kleber angebracht. Dabei können sich die unterschiedlichen Modelle sowohl im Material als auch in der Farbe und den Maßen unterscheiden.

Schritt 6: Die Mosaikfliesen werden verfugt

Das passiert in diesem Schritt:

  • Der Fliesenkleber härtet aus
  • Fliesen werden sauber verfugt
  • Die Anschlussfugen werden mit Silikon verfugt

So geht man vor:

Es ist immer wichtig, dass der Fliesenkleber nach dem Anbringen der Mosaikfliesen ganz in Ruhe austrocknen kann, um so komplett auszuhärten. Dafür ist es sinnvoll, dass man mit dem nächsten Schritt einfach einen Tag wartet, um so auf Nummer sicher zu gehen. Hier sollten ebenfalls die Herstellerangaben beachtet werden.

Wenn der Kleber ausgehärtet und vollkommen trocken ist, werden die Mosaikfliesen verfugt, wozu weicher Mörtel besonders gut geeignet ist. Dieser zerkratzt die Keramikfliesen nicht. Wichtig ist es allerdings, bei der Auswahl des Mörtels die Mörtelfarbe bzw. Fugenfarbe gut zu durchdenken. So hat die Farbe vor allem bei den Mosaikfließen einen großen Einfluss auf die spätere Optik und kann hier das komplette Gesamtbild verändern. Aus diesem Grund ist es ratsam, zu einem Mörtel zu greifen, welcher farblich den Mosaikfliesen ähnelt.

Der Mörtel sollte nun mit einem Fugengummi aufgetragen werden. Dabei gilt es, den Mörtel zum Fliesenverlauf zu verteilen. Sobald er etwas in den Fugen angezogen hat, kann er abgewischt werden. Dazu ist ein Reibebrett besonders gut geeignet und auch ein feuchter Schwamm und etwas Wasser sollten hier genutzt werden, um alle Reste zu beseitigen. Anschließend werden die Anschlussfugen mit Silikon verfugt und das Verlegen von Mosaik ist beendet.

Weiterführende Links:
Installateur Graz

Bild: 123rf.com