Boiler FAQ – Alles was Sie über Ihren Boiler wissen müssen

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Welche Markenhersteller bieten Boiler an?

Boiler gibt es von vielen gängigen Markenherstellern. Zu den bekanntesten Namen zählen ohne Frage die Traditionsfirmen AEG und Siemens. Auch die Produzenten, die man mit Themen rund um Wärme im Haus verbindet, sind mit Warmwasserboilern auf dem Markt zu finden. Beispielhaft zu nennen sind hier Vaillant, Junkers oder Austrian Email. Dazu kommen noch einige weniger bekannte Marken, die dennoch den meisten Menschen ein Begriff sind, wie Gorenje oder Stiebel Eltron. Und nicht zuletzt etwas weniger bekannte Hersteller wie Clage oder Zanker. Natürlich findet man auch einige Namen aus dem europäischen Ausland.

Worauf sollten Sie beim Kauf eines Boilers besonders achten?

Natürlich ist das wichtigste beim Kauf eines neuen Boilers die Größe. Die gespeicherte Wassermenge sollte dem Bedarf des Haushalts entsprechen. Machen Sie sich aber auch darüber Gedanken, ob das ausgewählte Gerät von seiner reinen äußerlichen Größe her an den Platz passt, für den es vorgesehen ist. Nicht zuletzt geht einem Boilerkauf auch die Entscheidung voraus, ob es sich um einen Durchlauferhitzer, der direkt bei Bedarf Warmwasser produziert, oder einen Speicher, der Wasser erwärmt und speichert, handeln soll. Wenn Sie einen neuen Boiler anschaffen möchten, sollten Sie das auf jeden Fall im Fachhandel tun, um von der kompetenten Beratung zu profitieren, die die Grundlage für Ihre Entscheidung sein sollte.

Wie viel kostet ein neuer Boiler?

Das ist natürlich von der Technologie und der Größe des Geräts abhängig. Sofern es sich im einen kleineren Boiler handelt, der zum Beispiel in der Küche für warmes Wasser sorgt, bewegen sich die Preise für ein Markengerät zwischen knapp 100,- und um die 200,- bis 250,- Euro. Anders verhält sich der Preisbereich natürlich bei großen Boilern, die Dusch- und Badewasser produzieren. Diese sind von den gängigen Markenherstellern ab ca. 600,- Euro erhältlich, können aber abhängig von der Ausführung und Technologie auch im niedrigen vierstelligen Bereich rangieren.

Wer installiert Ihren neuen Boiler?

Die Installation eines Boilers sollten Sie unter allen Umständen einer Fachfirma überlassen. Für einen fachgerechten Anschluss des Geräts sorgt eine Sanitär Installationsfirma. Am unkompliziertesten sind die Abläufe, wenn Sie sich vor dem Kauf an ein Installationsunternehmen wenden, das Sie bereits bei der Auswahl des neuen Boilers berät. Nach der Entscheidung für das neue Gerät kann eben jene Fachfirma auch die Installation des Boilers übernehmen und auch ein eventuell vorhandenes altes Gerät deinstallieren und entsorgen. INSTATEC ist nicht nur Ihr kompetenter Ansprechpartner für eine Badsanierung in Graz, sondern wir montieren auch Ihren Boiler!

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Boiler Installation und Service von INSTATEC

Wer trägt die Kosten für einen neuen Boiler in einer Mietwohnung?

Für die Bereitstellung von warmem Wasser in einer Mietwohnung ist der Vermieter verantwortlich. Warmes Wasser muss in einer Mietwohnung für 24 Stunden pro Tag zur Verfügung stehen. Es muss außerdem mindestens 40 – 50 Grad Celsius haben und innerhalb weniger Sekunden aus der Leitung kommen. Ist also der Boiler in einer Mietwohnung defekt oder produziert nicht mehr in angemessener Zeit genügend warmes Wasser über 40 Grad Celsius, muss er durch den Vermieter ersetzt werden. Solange dies nicht der Fall ist, kann ein Mieter unter Umständen sogar die Miete kürzen.

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Boiler Armaturen

Welche Armatur ist richtig für den Gebrauch mit einem Boiler?

Im Zusammenhang mit Boilern gibt es zwei unterschiedliche Technologien. Zum Einen den so genannten drucklosen Speicher. Ein solcher Boiler wird durch die Entnahme von kaltem Wasser befüllt und steht nicht unter dem üblichen Wasserdruck. Daher benötigen Sie im Zusammenspiel mit einem drucklosen Boiler eine Niederdruckarmatur, die die Zufuhr von kaltem Wasser zum Boiler regelt. Wird ein druckloser Boiler nicht mit einer solchen speziellen Armatur betrieben, wird er dem Leitungsdruck ausgesetzt und durch den Überdruck platzen. Auf der anderen Seite gibt es Boiler, die unter dem üblichen Wasserdruck stehen, der in der Leitung herrscht. Diese Boiler können mit ganz normalen, handelsüblichen Armaturen betrieben werden. Falls Sie nicht sicher sind, welche Art von Boiler Sie haben, fragen Sie auf jeden Fall Ihren Installateur um fachlichen Rat. Mehr zu unserem Installateur Notdienst.
Zusätzlich wird im Zusammenhang mit Boilern an Duschen oder Badewannen der Einsatz von Thermostatarmaturen empfohlen, um Verbrühungen durch das heiße Wasser zu vermeiden.

Welche Größe sollte ein Boiler für wie viele Personen haben?

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Die richtige Boilergröße ist wichtig

Die Größe eines Boilers heißt in diesem Fall die Menge an Warmwasser, die er speichern kann, also die Anzahl der Liter. Das hängt primär von der Personenzahl ab, die in einem Haushalt lebt und somit warmes Wasser verbraucht. Ein weiteres Kriterium ist aber auch die Ausstattung der Wohnung. Wer zum Beispiel ein zweites (Gäste-) Bad besitzt oder sein Bad sanieren mö, verbraucht innerhalb der gleichen Zeit unter Umständen mehr Warmwasser, als ein Haushalt in dem nur eine Dusche / Badewanne vorhanden ist. Dort können alle natürlich nur nacheinander Duschen oder Baden. Als grobe Orientierung wird empfohlen, in einem Haushalt mit 4 Personen 120 bis 150 Liter zu speichern. Für einen Haushalt mit 6 Personen sollte mit 200 bis 300 Litern gerechnet werden. Besonderheiten müssen ebenfalls mit ein berechnet werden. Wer einen Whirlpool betreibt, verbraucht mehr warmes Wasser. Genauso eine Badewanne, die mehr Volumen hat, als eine Standardgröße. Grundsätzlich sollte im Boiler ein Vorrat an Warmwasser für 24 Stunden vorgehalten werden.

Welche Temperatur sollte das Wasser im Boiler haben?

Da in einem Boiler große Wassermengen bevorratet werden, können sich dort Keime (Legionellen) bilden. Legionellen können beim Menschen – wenn er mit ihnen in Kontakt kommt – zu schweren Erkrankungen führen. Daher wird empfohlen, den Boiler bei einer ständigen Betriebstemperatur von knapp 60 Grad Celsius zu halten. Bei dieser Temperatur werden die Legionellen abgetötet und es besteht keine Gesundheitsgefahr. Wird der Boiler mit einer niedrigeren Temperatur betrieben, sollte er über eine sog. Legionellenschaltung verfügen. Diese heizt den Boiler in bestimmten Zeitabständen auf 60 Grad Celsius auf und tötet etwaige entstandene Keime damit ab. Wichtig ist, die Temperatur nicht dauerhaft über 60 Grad zu halten, da bei dieser Temperatur Kalk ausfällt. Das führt dazu, dass das Gerät sehr viel schneller verkalkt und gereinigt werden muss.

Wie lange dauert es, bis ein Boiler Warmwasser abgeben kann?

Das hängt zusammen mit der elektrischen Leistung des Boilers und natürlich auch mit der Größe bzw. Wassermenge, die erhitzt werden muss. Es gibt viele komplizierte mathematische Formeln zur Berechnung. Hier eine grobe Orientierung: Der am häufigsten eingesetzte Boiler mit 150 Litern Inhalt benötigt rund eine Stunde, um komplett von Kalt- auf Warmwasser aufzuheizen. Plus / Minus eine halbe Stunde, abhängig von der elektrischen Leistung.

Kann ein Boiler explodieren?

Ja, kann er. Wenn ein Boiler aus unterschiedlichen – aber stets vermeidbaren! – Gründen einem Überdruck ausgesetzt ist, kann es zur Explosion oder zum platzen des Boilers kommen. Die harmlosere Variante ist dabei der geplatzte drucklose Boiler, der dem Druck der Wasserleitung z. B. durch eine falsche Armatur ausgesetzt war. Weniger harmlos können solche Überdrucke bei Boilern mit mehreren hundert Litern Inhalt ausgehen. Daher müssen alle Boiler mit einem Sicherheits- und einem Thermostatventil ausgestattet sein, die eine solche Situation vermeiden. Beide müssen im Rahmen einer regelmäßigen Wartung ständig auf ihre Funktionsfähigkeit überprüft werden.

Wie viele Jahre funktioniert ein Boiler?

Das hängt natürlich – wie bei vielen Geräten – auch von der Pflege ab. Vorausgesetzt, der Boiler wird in regelmäßigen Intervallen gewartet, kann so ein Gerät durchaus über 10 Jahre anstandslos seinen Dienst verrichten. Auch regelmäßiges Entkalken empfiehlt sich sehr, vor allem in Gegenden mit etwas härterem Wasser. Welchen Härtegrad Ihr Wasser hat, können Sie beim ortsansässigen Wasserversorger oder bei der Gemeinde- oder Stadtverwaltung erfragen. Natürlich kann es im Laufe eines Boilerlebens vorkommen, dass Verschleißteile wie z. B. Dichtungen ausgetauscht werden müssen. Mehr zum Thema Boiler entkalken.

Wartungsintervall – wie oft muss ein Boiler gewartet werden?

Die DVGW sagt in ihrer DIN lediglich, dass die Anlage “regelmäßig” gewartet und gereinigt werden muss. Das ist natürlich ein schwammiger Begriff. Empfehlenswert ist eine Wartung einmal jährlich, bei der auch kontrolliert werden sollte, ob eine Entkalkung notwendig ist. Im Falle der Unsicherheit hat der Sanitär Installateur die meisten Erfahrungswerte bezogen auf das jeweilige Gerät. Daher empfiehlt es sich, beim Profi nachzufragen.

Wie viel Strom verbraucht ein Boiler?

Das ist unterschiedlich und hängt mit der jeweiligen Leistung des Boilers zusammen. Wenn wir von dem üblichen 150 Liter Boiler ausgehen, so hat dieser eine Leistung von 6 – 7 kW. Damit haben die meisten Boiler dieser Größe eine Bereitschaftsenergieleistung von ca. 1 bis 2 kWh pro Tag. Für das Aufheizen nach Warmwasserentnahme fällt natürlich zusätzlicher Stromverbrauch an. Das ist aber abhängig vom jeweiligen Gerät. Auf jeden Fall gilt die Faustformel: Je größer das Gerät umso höher der Stromverbrauch, da in größeren Boilern mehr Wärmeverlust durch die Fläche entsteht. Wichtig ist auch eine gute Isolierung des Geräts um den Wärmeverlust gering zu halten. Exakte Angaben über die jeweiligen Werte kann auf jeden Fall der Hersteller machen.

Zu welchen Zeitpunkten verbraucht ein Boiler Strom?

Jeder Boiler hat eine so genannte Bereitschaftsenergieleistung. Diese Energie bzw. Diesen Strom verbraucht das Gerät, um das einmal aufgeheizte Wasser bei einer bestimmten Temperatur zu halten. So wird sicher gestellt, dass auch immer ausreichend warmes Wasser zur Verfügung steht. Wird aus dem Gerät Warmwasser entnommen, also geduscht oder gebadet, muss der Boiler mittels Energieverbrauch kaltes Wasser wieder erwärmen. Auch hierbei wird Strom verbraucht. Wird ein Boiler nie über Nacht benutzt, können Sie den Stromverbrauch senken, indem das Gerät nachts abgeschaltet wird. So verbraucht der Boiler keinen Strom, um in der ungenutzten Zeit Wasser warm zu halten. Über eine einfache Zeitschaltuhr kann der Boiler seinen Betrieb rechtzeitig morgens für eine heiße Dusche wieder aufnehmen.

Weitere Informationen unter:
Boiler tropft – was tun?

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